Eishockey allgemein

  • Eisstadien und Eishallen


    Sehr schöne Erinnerungen habe ich nicht nur an den heimischen Friedrichspark. Ich war mit Gleichgesinnten mit dem MERC in der ganzen Republik unterwegs. Oft auch bei Spielen ohne die Blau-Weiß-Roten.

    Hier einige Reminiszenzen an längst vergangene Zeiten...


    Eisstadion am Brehmplatz ("die Brehmstrase")
    DAS Mekka des Deutschen Eishockeys. Jahrelang zur Hochzeit der DEG immer ausverkauft. 13.200 passten rein, 9.000 Dauerkarten.


    Vor dem Spiel Licht aus, tausende Sternspritzer gingen an - die Eisfläche spiegelte sich darin, das Eis schien zu brennen, ganz großes Kino! Es erklang das Altbierlied aus tausenden Kehlen "Wir machten eine Herrenfahrt..." - dazu holten die Fans ihre Schlüsselbunde heraus und sangen Klingelingeling. Besondere Spiele waren die gegen den Erzfeind aus Köln. Vorm Stadion standen Busse aus ganz Deutschland, Belgien, Holland - Sternfahrten zum Eishockeytempel am Brehmplatz.


    Anekdote: ich war mit Filius und seinem Freund mal dort, wir hatten keine Tickets und suchten vor dem Spiel nach Karten. Es kam ein Betreuer der DEG auf uns zu, er sagte er stamme aus Freiburg. Er lotste uns an den Mannschaftskabinen vorbei ins Stadion und wies uns 3 Notsitze, direkt an der Bande angeschraubt zu. In der Drittelpause brachte er den Buben Pucks und mir ein Altbier.


    Als klar war, daß eine neue Ära beginnen mußte und in Neuss eine moderne Arena gebaut wurde, protestierten die Fans, wollten ihre Brehmstraße behalten. Viele boykottieren das neue Teil. Mir hat es nie gefallen, eine schnell hingefriggelte Bausünde. Innen total öde und anonym, kein Geist und eine furchtbare Beschallung dazu.


    Eishalle an der Lentstrassee

    Die "Lent" stand Nähe Zoo, direkt neben dem Schwimmstadion - war uralt, potthässlich - dennoch hatte es einen gewissen Charme - klein zum Friedrichspark, auch offen und zugig. Aufgrund der Bauweise ging im Rund meist die Stimmung unter. Saublöde Klappsitze, auf der Nordseite konnte man nur ein Tor sehen, die Anzeigentafel überhaupt nicht. Aber wenn das Teil voll war, meist gegen Düsseldorf, später auch gegen den MERC der immer ne Menge Fans im Schlepptau hatte, brannte die Hütte.


    Entspannt waren immer die Parkmöglichkeiten. Auch mit der U-Bahn konnte man vom HBF bequem anreisen. Wir gingen vor und nach dem Spiel oft in "die letzte Instanz" und machten uns mit Gaffel-Kölsch im kalten Winter warm.

    Gut, die Kölnarena, heute Lanxess, ist die größte Halle in Deutschland. Aber wenn ich ehrlich bin, viel zu gross (18.500 Plätze). Sieht man ja am Schnitt der Haie.


    Schön war zu Beginn der KA, als 4.800 Mannheimer mit einem Sonderzug direkt zum Bahnhof Deutz anreisten und die KA zum Heimspiel machten. Davor wurde das Henkelmännchen trockengelegt. Die Betreiber hatten nicht mit einem so großen Zuspruch gerechnet. Auch schön war, als Daniel Hopp die 3.000 DK-Besitzer mal mit zig Bussen nach Köln manövrierte. Die Raststätten an der Autobahn quollen mit blau-weis-roten Fans über. Logisch war in der KA ein Heimspiel des MERC, die Haiefans hatten keine Chance.


    Schön auch, nach dem Spiel hielt Bus für Bus kurz an der "kleinen Kölnarena" und es wurden einige Kisten Kölsch pro Bus für die Rückfahrt gebunkert - gespendet übrigens von den Offiziellen der Haie.

  • Da es sowohl die DEL als auch die DEL2 betrifft, hier herein


    "Der Aufsichtsratsvorsitzende erwartet aufgrund der Belastungen durch die Pandemie "große finanzielle Löcher" an vielen DEL-Standorten. Mögliche Anpassungen der Auf- und Abstiegsregelung hielt Arnold zunächst offen. "Wir wollen nicht jedes Jahr einen Grund dafür finden, damit es keinen Absteiger gibt", sagte er: "Es kann schließlich nicht das Interesse der DEL sein, die Ligen-Stärke weiter anwachsen zu lassen." Gespräche dazu würden bei einem gemeinsamen Treffen von DEL und DEL2 am kommenden Montag "völlig ergebnisoffen" geführt."


    DEL-Aufsichtsratsvorsitzender Arnold: "Verschiebung der Play-offs wäre eine Option"
    Jürgen Arnold hält eine Verschiebung der Play-offs in der Deutschen Eishockey Liga angesichts der vielen Corona-bedingten Spielausfälle für möglich.
    www.freenet.de

  • Finde ich jetzt nicht. Die Kings hätten für diesen Job locker auch den ein oder anderen Mann hernehmen können.


    Die Frau ist in der Eishockeyszene bestens bekannt und auch anerkannt.

    "Vom College in die NHL

    Die Trainerin blickt bereits auf etwa zehn Jahre Erfahrung im Eishockey zurück. Von 2012 bis 2017 trainierte sie die Herren- und Damen-Mannschaft der St. Lawrence University. Danach folgten drei Jahre im Trainerteam der Adirondack Thunder in der East Coast Hockey League, ehe sie in die Organisation der Los Angeles Kings wechselte."


    Für mich sehr gut nachvollziehbar, daß sie jetzt da ist, wo sie ist.


    Eishockey ist leider wie Fußball in den Köpfen vieler leider immer noch ein reiner Männersport. Gerade auch im Umfeld der Männerteams. Schade eigentlich...

  • Mal in untere Regionen. Oberliga Süd.


    Derzeit führen Weiden und Rosenheim das Feld an. Regensburg, Deggendorf, Füssen, Rießersee, Passau irgendwo dahinter.


    Erinnerungen an Weiden

    Sehr schönes Eisstadion. Wir machten Ende der 80er dort in der Nähe mal Urlaub. Hab da zwei Spiele besucht. Die Weidener Zuschauer machten eine sehr gute Stimmung. Es gab aber zwei Pleiten.


    Rosenheim

    Keine gute Erinnerung an die Hütte dort. War mit dem MERC dort. Unfreundliche und arrogante Zuschauer. War zweimal dort: das erste und das letzte Mal. Der EV Rosenheim plus Nachfolge-Vereine waren nie meines. Außer Rober Müller :messias:


    Regensburg

    Sehr schöne Erinnerungen an das alte Freilufteisstadion an der Donau. Waren Auswärtsfahrten mit dem MERC zu Zweitligazeiten. Lange her.

    Die neue Arena kenne ich nur von außen. Auch ein Erich Kühnhackl schaffte es nicht, den EVR nach oben zu bringen.


    Deggendorf

    Dort einige Spiele gesehen. Derbys gegen Straubing und Regensburg. Auch schon länger her. Aber Deggendorf und Eishockey passt. Auch die Bratwurst und das Schnitzelbrötchen waren lecker.


    Füssen

    Am Kobelhang mußte man gewesen sein. Nostalgie und Eishockeyromantik überkommt mich bei den Erinnerungen an den Rekordmeister, den EV Füssen und seine großartigen Spieler. In der neuen Arena war ich nicht, schaut aber nett aus. Man sieht sie auf dem Weg nach Österreich.


    Rießersee

    Das Olympia-Eisstadion war mal eine Bastion. Der SCR eine Größe im Deutschen Eishockey. War sehr oft dort. Mit dem MERC und auch immer, wenn wir dort in der Nähe Urlaub machten. Schön auch die Spiele gegen den Deutschen Rekordmeister EVF - 10.000 Zuschauer, ausverkauft. Eine bombastische Stimmung in der Halle! Joschi Golonka :gott:


    Passau

    Bis vor Corona war ich desöfteren in der Eisarena. Habe nur rd. 30 Kilometer Anfahrt, wenn ich mich dort aufhalte. Geschlossene Halle, max. 1.400 Zuschauer. Schon bei 800-900 Leuten kann eine sehr gute Stimmung entstehen. Vorausgesetzt es läuft. Besonders hitzig gegen Deggendorf...Niederbayernderby.


    Jupp, auch in unteren Ligen wird Eishockey gelebt und gespielt. Aber auch dort ist es teuer und oft schwer finanzierbar.

  • Olympia Peking


    Wer da zum Eishockeyturnier hinreist, muss stahlhart sein. In ein Land zu fahren, wo der ganze COVID-Dreck herkam, und tagtäglich gelogen wird, daß sich die Balken biegen...


    Joa- setzt Euch halt drei Wochen dort in eine Art Quarantäne-Knast. Viel Spaß =s

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